Aktuelles

Baubeginn bei den Anschlussschächten Mitte und Ost in der Portalèsstrasse

In Kürze beginnen im Perimeter Pourtalèsstrasse zwei weitere Teilbaustellen für den zukünftigen Wirbelfallschacht:

 

Anschlussschacht Mitte

Die Bauarbeiten für den Anschlussschacht beginnen am 8. Juli 2019. Zuerst werden die vorhandenen Leitungen umgelegt, um Platz für die Baugrube zu schaffen. Ab dem 5. August 2019 werden in einer ersten Phase Stahlträger für die Baugrubensicherung in den Boden eingebohrt. Während einer Woche sind erhöhter Baulärm und leichte Vibrationen im Baustellenumfeld zu erwarten. Aus Platzgründen muss während dieser Zeit die Fussgängerverbindung Pourtalèsstrasse zeitweise gesperrt werden. Zudem wird die Zufahrt zu den Liegenschaften Pourtalèsstrasse 64, 66, 68 kurzzeitig (tageweise) nicht möglich sein. Die Bewohner werden diesbezüglich direkt durch die Bauunternehmung informiert. In einer zweiten Phase folgen während ca. vier Wochen Aushubarbeiten. In dieser Zeit wird auf der vorgegebenen Strassenroute ein erhöhter Lastwagenverkehr stattfinden. Im Anschluss folgen die Betonarbeiten. Insgesamt dauern die Arbeiten bis Anfang Oktober 2019.

 

Anschlussschacht Ost

Der Anschlussschacht wurde bereits im 2018 in der Zielgrube des Micortunnelings gebaut. Ab 22. Juli 2019 erfolgt der Leitungszusammenschluss zwischen dem neuen Anschlussschacht und dem bestehenden Abwasserleitungsnetz. Der Kreuzungspunkt Pourtalèsstrasse/Eichenstrasse kann befahren werden, jedoch wird mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen sein. Die Arbeiten werden in Etappen ausgeführt und dauern bis Anfang Oktober 2019.

 

Wirbelfallschacht

Die Betonarbeiten für den Wirbelfallschacht befinden sich im Zeitplan. Voraussichtlich bis im Spätsommer 2019 werden die dafür nötigen Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Bodenacker

Sämtliche Arbeiten sind abgeschlossen.

 



Stand der Arbeiten in der Pourtalèsstrasse und im Bodenacker

Perimeter Pourtalèsstrasse

In der 20 Meter tiefen Baugrube wird aktuell der Wirbelfallschacht betoniert. Voraussichtlich bis im Spätsommer 2019 werden die dafür nötigen Arbeiten abgeschlossen sein. Werfen Sie ab und zu einen Blick auf unsere Webcam (www.wirbelfallschacht-muri.ch). Hier können Sie den Baufortschritt wochentags live mitverfolgen.

 

In einem nächsten Schritt wird ab 6. Mai 2019 mit den Bauarbeiten für den Anschlussschacht West begonnen. In einer ersten Phase wird eine platzsparende Baugrubensicherung erstellt, bei der Stahlträger in den Boden eingebohrt werden. Während zwei Wochen sind erhöhter Baulärm und leichte Vibrationen im Baustellenumfeld zu erwarten. In einer zweiten Phase folgen während ca. drei Wochen Aushubarbeiten. In dieser Zeit wird auf der vorgegebenen Strassenroute ein erhöhter Lastwagenverkehr stattfinden. Im Anschluss folgen die Betonarbeiten. Insgesamt dauern die Arbeiten bis Ende Juli 2019.

 

Achtung: Aus Platzgründen bleibt die Fussgängerverbindung, parallel zum Bauzaun Wirbelfallschacht, vom 20. Mai bis 14. Juni 2019 gesperrt. Bitte wählen Sie im Quartier Alternativrouten.

Perimeter Pourtalèsstrasse

In der 20 Meter tiefen Baugrube wird aktuell der Wirbelfallschacht betoniert. Voraussichtlich bis im Spätsommer 2019 werden die dafür nötigen Arbeiten abgeschlossen sein. Werfen Sie ab und zu einen Blick auf unsere Webcam (www.wirbelfallschacht-muri.ch). Hier können Sie den Baufortschritt wochentags live mitverfolgen.



Die Arbeiten sind auf Kurs – ein Ausblick in das Jahr 2019

Der zweite Microtunneling-Vortrieb in der Baugrube Wirbelfallschacht ist abgeschlossen. Anfangs Februar 2019 hat die Bohrmaschine in der 140 Metern entfernten Böschung zur Aare im Bodenacker wieder das Tageslicht erblickt. Mit dem Durchstich ist ein wichtiger Meilenstein für das ganze Projektteam erreicht. Sowohl der Kredit als auch die Termine bis zum Bauende 2019 können eingehalten werden.

 

Im Kreuzungspunkt Pourtalès- / V.J. Widmannstrasse zeigte sich in den vergangenen Wochen ein nicht alltägliches Bild: Von einem Baukran angehoben, verschwanden hinter einer Bretterwand tonnenschwere Betonrohre. Dabei wurden die Elemente in die kreisförmige Baugrube von 20 Metern Tiefe des künftigen Wirbelfallschachts hinabgelassen. Unten angekommen, wurden die Rohrstücke mit dem speziellen unterirdischen Bohrverfahren – Microtunneling genannt – eingebaut. Vorne zermalmt ein Bohrkopf mit zwei Metern Durchmesser das Erdreich und dahinter wurden die Betonrohr-Elemente hinterhergeschoben. Entstanden ist ein 140 Meter langer Abwasserkanal von der Baugrube bis zum Aarehang im Bodenacker. Die Geologie stellte dabei die Tunnelbauer, trotzt allen Vorabklärungen, auf der ganzen Strecke vor erhebliche Herausforderungen. Das ganze Projektteam bestehend aus Bauherrschaft, Ingenieuren, Geologen, Vermessern, Bauleuten und Tunnelbauern hat anfangs Februar 2019 mit dem Durchstich einen wichtigen Meilenstein erreicht. 


Perimeter Pourtalèsstrasse

 

Aktuell wird in der Pourtalèsstrasse die ganze Bohranlage deinstalliert und darauffolgend beginnen die Betonarbeiten für den Wirbelfallschacht. Zuletzt werden die Anschlussschächte gebaut sowie alle Abwasserleitungen zusammengeschlossen. Das Bauende erfolgt Ende 2019

Perimeter Bodenacker

 

Im Bodenacker wurde in den vergangenen Monaten der neue Entlastungskanal zur Aare fertig gebaut. Der durchschnittene Aaredamm und das daran angrenzende Amphibiengebiet wurden wiederhergerichtet. Diverse Betonbauwerke sind aktuell noch im Bau. Ende Mai sind voraussichtlich alle Arbeiten abgeschlossen und die Umgebung wieder instand gestellt.



Die Arbeiten sind auf Kurs – ein Ausblick in das Jahr 2019

Perimeter Pourtalèsstrasse

Der zweite Microtunneling-Vortrieb in der Baugrube Wirbelfallschacht auf minus 20 Metern hat begonnen. Voraussichtlich Mitte Januar 2019 wird die Bohrmaschine in der 140 Meter entfernten Böschung zur Aare – im Bodenacker – an das Tageslicht stossen. Darauffolgend werden bis im Sommer der Wirbelfallschacht und die Anschlussschächte gebaut. Dann erfolgt der Zusammenschluss mit den bestehenden Mischwasserkanälen. Anschliessend wird die für den Bau nötige Infrastruktur rückgebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Durchfahrt in der Pourtalèsstrasse gesperrt. Abschliessend wird die ganze Umgebung wiederhergestellt.

Sämtliche Arbeiten werden Ende Jahr 2019 abgeschlossen und der Strassenbelag in der Pourtalèsstrasse wieder eingebaut sein.

Perimeter Bodenacker

 

Der Entlastungskanal zur Aare ist fertig gebaut. Bis vor Weihnachten wird der durchschnittene Damm wieder hergestellt. Anschliessend kann der Aareweg wieder benützt werden. Als nächster Schritt wird im Januar 2019 das daran grenzende Amphibiengebiet instand gestellt. Gleichzeitig wird an den Betonbauwerken (Regenbecken und Regenüberlauf) weiter gearbeitet.

 

Voraussichtlich bis Mai 2019 sind die Arbeiten im Bodenacker abgeschlossen und die Umgebung wieder hergestellt.



Vibrationen im Bereich Pourtalès-/Eichenstrasse

Zielgrube – Kreuzungspunkt Pourtalès-/Eichenstrasse

In der Woche vom 22. bis 26. Oktober 2018 werden bei der Zielgrube die Spundwände1 gezogen. Damit dies möglich ist, wird aus Platz- und Sicherheitsgründen die Pourtalèsstrasse im Bereich der Zielgrube für den Durchgangsverkehr gesperrt. Des Weiteren ist mit

erhöhter Lärmbelastung und Vibrationen zu rechnen. Diese werden mit Vibrationsmessungen überwacht.



Bau der Entlastungsleitung im Bodenacker

Parallel zu den Arbeiten in der Pourtalèsstrasse wird im Bodenacker die Zielgrube für die oben erwähnte, zweite

Mikrotunnel-Bohrung erstellt und eine Entlastungsleitung hin zur Aare gebaut. Letzteres wird voraussichtlich Ende

Jahr 2018 abgeschlossen sein.

 

Die Fusswege rund um die Baustellen sind begehbar, jedoch ist mit Behinderungen/Sperrungen zu rechnen. Allfälligen Umleitungen werden vor Ort signalisiert.



Der erste Durchstich mit der Microtunneling-Bohrmaschine ist erfolgt

In den vergangenen drei Monaten wurde in der Pourtalèsstrasse mit einem unterirdischen Bohrverfahren rund dreihundert Meter Abwasserleitungen erstellt. Zur Anwendung kam das Microtunneling-Verfahren – für Muri eine nicht alltägliche Bautechnik. Das Projekt befindet sich auf Kurs und soll Ende 2019 abgeschlossen werden.

 

Am 28. August 2018 erblickte die 30 Tonnen schwere Microtunneling-Bohrmaschine wieder das Tageslicht in der Zielgrube. Der Durchstich war geschafft! Mit diesem Bohrverfahren erstellte ein hochspezialisiertes Bauteam unter der Pourtalèsstrasse in einer Tiefe von sechs bis acht Metern eine Abwasserleitung von 1,2 Meter Durchmesser. Die Arbeiten starteten in der Baugrube des zukünftigen Wirbelfallschachts und endeten in der dreihundert Meter entfernten Zielgrube bei der Einmündung Eichenstrasse. Dieses Bauverfahren hat den Vorteil, dass nicht über die ganze Distanz die Strasse aufgerissen werden muss. Die Bauemissionen treten nur im Bereich der Start-/Zielgrube auf.

 

In einem nächsten Schritt wird die Baugrube des Wirbelfallschachts von minus 10 auf minus 20 Meter ausgehoben. Anschliessend erfolgt eine weitere 140 Meter lange Microtunneling-Bohrung für die zweite Abwasserleitung von der Pourtalèsstrasse Richtung Bodenacker.

Was ist Microtunneling?

Das Mikrotunneling ist die anspruchvollste aber auch raffinierteste Bohrverfahren. 

Die Technik ist eine Kombination aus Press- und Spühlbohren. Dieses Verfahren kann sowohl bei weichen Böden als auch bei Gestein angewendet werden. Der Antrieb befindet sich im Rohr an der Spitze des Bohrlochs. Der Bohrkopf dreht sich, zermahlt das Material vor sich und bewegt sich langsam durch das Erdreich. Gleichzeitig üben die Pressen in der Startgrube einen konstanten Druck aus. Hier werden in der Startgrube z.B. die Betonrohre zusammengebaut.Der Bohrkopf kann auf alle Seiten hin gesteuert werden. Das System wird  mit einem Bentonit-Wasser-Gemisch geschmiert. Eine Förderleitung pumpt das abgetragene Erdmaterial an die Oberfläche in eine Separieranlage.
Das Microtunneling ist ein in sich geschlossenes und dichtes System. Dies ermöglicht auch im Grundwasser und unter Flüssen hindurch zu bohren.

Animationsfilm, 2.5 Minuten (Englisch)